3. Rang Projektwettbewerb Sanierung und Umbau Werkhofgebäude, Allschwil

Die Transformation des Werkhofs basiert auf einer präzisen Analyse des bestehenden Tragwerks aus Beton, Mauerwerk und Stahl. Ziel ist es, die vorhandene Struktur weitgehend zu erhalten und gezielt weiterzuentwickeln.

Das Tragwerk wird nicht ersetzt, sondern ergänzt: Bestehende Stahlstützen und Träger werden aktiviert und in neue Nutzungen integriert. Ergänzende Eingriffe erfolgen punktuell und folgen der konstruktiven Logik des Bestands, etwa durch das Einfügen neuer Öffnungen oder die Erweiterung der Cafeteria mittels wiederverwendeter Stahlträger der ehemaligen Krananlage.

Die neue Gebäudehülle wird als vorgefertigtes Holzbausystem vor das bestehende Tragwerk gestellt. Diese additive Konstruktion entkoppelt Bestand und neue Schichten, ermöglicht präzise Eingriffe und schafft langfristige Flexibilität.

Die bauingenieurtechnische Strategie folgt einem klaren Prinzip:
Erhalten, verstärken und intelligent ergänzen – mit minimalem Materialeinsatz und maximaler struktureller Wirkung.

Auftraggeber:in: Einwohnergemeinde Allschwil
Architekt:in: Koya Architektur GmbH, Zürich
Bauingenieur:in: Dr. Deuring + Oehninger AG, Winterthur