
Die Überbauung umfasst insgesamt 16 Einfamilienhäuser, ausgeführt in zwei Haustypen mit jeweils acht identischen Gebäuden. Die Häuser sind dreigeschossig und bestehen aus einem Untergeschoss sowie einem Erd- und einem Obergeschoss.
Das Untergeschoss ist in Massivbauweise erstellt, mit Beton für Bodenplatte, Aussenwände und Decke sowie Mauerwerk für die Innenwände. Erd- und Obergeschoss wurden in Holzbauweise ausgeführt.
Der Baugrund war sehr schlecht tragfähig und zudem mit Altlasten belastet. Ziel der Bauherrschaft war die Entlassung des Areals aus dem Verdachtsflächenkataster nach Abschluss der Bauarbeiten.
Sauberes Aushubmaterial wurde am südlichsten Ende des Areals zwischengelagert, mit Kalk stabilisiert und lagenweise wieder eingebaut und verdichtet. Verunreinigtes Material wurde in eine Deponie abgeführt. Die Wiederauffüllung erfolgte nach vollständiger Altlastenbeseitigung in Lagen von rund 30 cm. Zur Verdichtungskontrolle wurden nach drei bis vier Lagen ME‑Messungen durchgeführt.
Die Vertikallasten der Gebäude werden über rund 15 m lange Mikropfähle abgetragen. Die steifen Untergeschosse in Massivbauweise sorgen dabei für eine gleichmässige Lastverteilung aus den oberen Geschossen auf die Pfähle.
Aufgabe: Planung und Ausführung der Bauingenieurarbeiten für Baugrube, Spezialfundation und Tragwerk aus Stahlbeton und Mauerwerk.
Jahr2009 – 2011ProjektstandRealisiertAuftraggeber:inAXA Investment Managers Schweiz AG, ZürichArchitekt:inERP Architekten AG, BadenBauingenieur:inDr. Deuring + Oehninger AG, Winterthur